Quartalsbericht Q1-2019
Euro-Score startet positiv ins neue Jahr

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Euro-Score ist gut ins neue Jahr 2019 gestartet. Dabei ist der positive Trend in allen sechs betrachteten Ländern zu beobachten. Diese nahezu gleichlaufende Entwicklung haben wir bereits in der Vergangenheit beobachten können und es zeigt ganz deutlich, wie eng die europäischen Länder miteinander verbunden sind.

Diese enge Verknüpfung merken wir auch im täglichen Geschäft: Viele Investoren sind grenzüberschreitend tätig und verfolgen pan-europäische Strategien. Die gesamte Wirtschaft nutzt die Vorteile eines geeinten Europas. Trotzdem werden die Stimmen der Euro-Kritiker immer lauter – eine besorgniserregende Entwicklung. Umso wichtiger ist es jetzt, sich gemeinsam für Europa einzusetzen – denn es geht nicht ohne. Wir brauchen die EU nicht nur für unsere Wirtschaft, sondern auch für einen nachhaltigen Frieden. Deswegen hoffe ich, dass die europäische Idee nach der Europa-Wahl in diesem Jahr noch stärker gelebt wird und die Länder noch enger zusammen rücken!

Herzlichst,


Ihre Sabine Barthauer

Ansprechpartnerin

Frau Sabine Barthauer
Mitglied des Vorstands

Euro-Score startet positiv ins neue Jahr

Für die europäische Immobilienkonjunktur musste für das Jahr 2018 eine insgesamt negative Bilanz gezogen werden, die maßgeblich durch die deutlich rückläufigen Tendenzen aus dem vierten Quartal beeinflusst wurde. Umso erfreulicher ist, dass sich das erste Quartal 2019 wieder positiv entwickelt hat und damit für eine leichte Erholung zum Jahresauftakt sorgt. Nachdem sich der Euro-Score zuletzt vier Monate in Folge negativ entwickelt hatte, stellte sich erstmals im Januar eine leicht positive Entwicklung (+1,3%) ein. Diese wurde im Februar zwar annähernd egalisiert (-1,1%), doch schon der März entwickelte sich wieder positiv (+1,3%). Insgesamt verlief das erste Quartal zwar volatil, in Summe liegt der Euro-Score mit 1,6% aber im Plus und notiert nun bei 236,8 Punkten.

Reecox-Auge Q1-2019

Deutsche Hypo Euro-Score

236,8

Immobilienkonjunkturen in Frankreich und Spanien erholen sich am stärksten

Dieser positive pan-europäische Trend trifft im Wesentlichen für alle im Rahmen des Deutsche Hypo REECOX betrachteten Länder zu. Besonders positiv fielen dabei die Verläufe in Frankreich und Spanien auf. Diese zeigten nach starken Rückgängen im Vorjahr in allen drei Monaten des ersten Quartals eine positive Entwicklung. Und auch in Summe verlief das erste Quartal in diesen Ländern überdurchschnittlich gut. In Frankreich legte die Immobilienkonjunktur um 3,2% zu und in Spanien betrug die Veränderungsrate 3,8%. In den übrigen Ländern gab es im ersten Quartal in einzelnen Monaten zwar rückläufige Tendenzen, doch mit Ausnahme von Großbritannien lagen diese Rückschläge unter einem Prozentpunkt.

Veränderungen der Eingangsvariablen und der Immobilienkonjunkturen
Δ Q1-2019 / Q4-2018

Land

Aktien-Leit­index

Immobi­lien­index

Konjunk­tur­indi­kator

Basis­zins­satz

Zins­satz 10-jährige Staats­anlei­hen

REECOX Q4-2018 / Q1-2019
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